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Kramer Brennstoffe AG

 *Stand jeweils Morgenpreise 

 Börsen und Märkte

 


 

17.01.2020* 

15.01.2020*

Brent
 

USD/Fass
 

64.84

64.23

Gasöl fob Rotterdam

USD/Tonne
 

573.75

580.25

Wechselkurs    
 

CHF/USD
 

0.9656

0.9659


Marktlage vom 17.01.2020 (Quelle Futures Service)


Die IEA geht in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht weiter davon aus, dass das Ölangebot der Produzenten, die nicht der OPEC angehören, 2020 wesentlich stärker wachsen wird als die weltweite Nachfrage. An den Ölbörsen sorgte der Bericht daher nicht für einen Anstieg.

Die Ölnachfrage Chinas dürfte laut IEA im laufenden Jahr durchschnittlich bei 14,1 Mio. B/T liegen, nach 13,6 Mio. B/T im vergangenen Jahr. Die Tatsache, dass die Volksrepublik eines der Länder ist, die am stärksten zum Ölnachfragewachstum beitragen, lenkt die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer auch immer wieder auf die Konjunkturindikatoren aus dem Reich der Mitte.

Heute Morgen wurden die Zahlen zum chinesischen Wirtschaftswachstum bekannt gegeben. Diese zeigten, dass das Bruttoinlandsprodukt Chinas im Gesamtjahr 2019 um 6,1 Prozent zunahm, was dem schwächsten Anstieg seit 29 Jahren entspricht. Damit lag das Wirtschaftswachstum jedoch immer noch innerhalb der Spanne von 6–6,5 Prozent, die die Regierung für 2019 prognostiziert hatte.  

Abzuwarten bleibt nun, ob die chinesische Wirtschaft nach Unterzeichnung des Teilabkommens zwischen Washington und Peking wieder an Fahrt aufnehmen kann. Obwohl China seine Importe aus den USA im Rahmen des Abkommens in den kommenden zwei Jahren deutlich steigern will, zeigte sich die US-Regierung bislang nicht sehr entgegenkommend, was die Aufhebung der bisherigen Strafzölle auf chinesische Importgüter geht. Unterdessen könnte die EU das Teilabkommen anfechten. Laut EU-Handelskommissar Phil Hogan müsse die Staatengemeinschaft das Dokument zwar zunächst noch prüfen, sollte dieses jedoch gegen die WTO-Regeln verstoßen, werde man dies auch vor Gericht bringen.

Neben dem Teilabkommen zwischen den USA und China sorgten am Donnerstag auch die Entwicklungen hinsichtlich des Handelsabkommens zwischen den USA, Mexiko und Kanada (USMCA) für neue Impulse. Der US-Senat ließ das Handelsabkommen passieren. Nun liegt der Ball im Feld der Kanadier.     

Die Ölfutures starteten heute Morgen im Bereich der Settlementwerte von Donnerstag. Nach der ereignisreichen Woche warten die Händler vor dem Wochenende nun nur noch auf einige Konjunkturdaten sowie auf den Baker Hughes Bericht zur Bohrproduktivität in den USA. In den vergangenen drei Wochen war die Anzahl der in den USA aktiven Ölbohranlagen nach einem kurzen Aufwärtstick wieder gesunken.

Bei den Inlandspreisen deutet sich derzeit bei Heizöl rein rechnerisch noch leichtes Abwärtspotenzial im Vergleich zu Donnerstagvormittag an, vor allem weil der ICE Gasoil Kontrakt niedriger notiert als am frühen Donnerstagvormittag.


Die schweizerischen Konsumentenpreise basieren auf den Beschaffungspreisen der Produkte (Benzin, Dieselöl, Heizöl etc.) in den internationalen Märkten (insbes. dem sogenannten "Rotterdamer Spotmarkt"), dem Wechselkursverhältnis CHF/USD (die Produktenotierungen erfolgen in USD) und den Transportkosten bis zur Schweiz. Das Zusammenwirken dieser drei Faktoren bestimmt im Wesentlichen die Endverkaufspreis in der Schweiz.



 

 

 

 


 


 


 

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